Das Wesen des Menschen in seiner Gesamtheit erkennen

Die Carl Gustav Carus Akademie Klagenfurt (CG Carus Akademie) ist ein gemeinnütziger Verein mit ihrem Sitz und Standort in Klagenfurt am Wörthersee. Der Verein ist national und international, derzeit aber vorwiegend im Bundesland Kärnten tätig. Der Verein wurde 2008 gegründet.

Die Arbeit der CG Carus Akademie lebt aus der Erkenntnis, dass sich die Gesundheit des einzelnen Menschen sowie der gesamten Gesellschaft nur heilsam bilden kann, wenn das Wesen des Menschen in seiner Gesamtheit nach Leib, Seele und Geist gewürdigt und erkannt wird.

Aufgaben und Ziele

Die Carl Gustav Carus Akademie versteht sich als Ort der Begegnung, des Lernens und Forschens.
Mit vielfältigen Angeboten im Bereich der Erwachsenen – und Persönlichkeitsbildung, Gesundheitsprävention und der Gesundheitsbildung wird auf die unterschiedlichen Bedürfnisse des Menschen eingegangen.

Sie ist eine Fortbildungs- Ausbildungs- und Forschungsstätte für alle interessierten Menschen, sowie im Speziellen für Fachkräfte in medizinischen – therapeutischen Berufen.

Die Carl Gustav Carus Akademie Klagenfurt stellt sich der notwendigen Zeitforderung, die akademisch-naturwissenschaftliche Medizin mit spiritueller Erkenntnis zu durchdringen, wobei diese geisteswissenschaftliche Vertiefung auf einer offenen christlich-anthroposophischen Ethik, -fern jeglicher Esoterik und Religionen-, gründet.
Jegliche theosophischen, esoterischen, religiösen oder national-rassistische Strömungen sind daher ausgeschlossen.

Identität

Eine wesentliche Grundlage für unsere Arbeit bildet die Geisteswissenschaft von Dr. Rudolf Steiner (1861-1925), der in Zusammenarbeit mit Dr. Ita Wegmann die anthroposophische Medizin am Beginn des 20. Jahrhunderts in der Schweiz begründete.

Die Namensgebung des Vereines erfolgte zu Ehren von Carl Gustav Carus (1789 – 1869). Als Arzt, Forscher, Maler, Philosoph und Naturwissenschaftler setzte er sich schon zu seiner Zeit pionierhaft dafür ein, den in der Natur und im Menschen wirksamen Geist als Anteil der Medizin zu sichern. Er war einer der bedeutendsten Vorläufer der heutigen Ganzheitsmedizin.

Das grund-christliche Motiv ist die Nächstenliebe und aus ihr kann ich eine neue Medizin entwickeln.

Prof. Dr. Volker Fintelmann, Facharzt für Innere Medizin, Hamburg

Kooperationen

In der interdisziplinären und vielschichtigen Zusammenarbeit ist die CG Carus Akademie mit verschiedenen Verbänden, Ausbildungsstätten, Interessentenvertretungen und Einzelpersonen verbunden. So gibt es enge Kooperationen mit dem Parsival Therapeutikum Klagenfurt, welches von unserem Vorstandsvorsitzenden Herrn Dr.med. Mario Mayrhoffer geleitet wird. Enge Verflechtungen bestehen mit unsrer Schwesterakademie der Carl Gustav Carus Akademie Hamburg durch dessen Gründungsmitglied Herrn Prof. med. Dr. Volker Fintelmann, im Jahr 2008, auch der Impuls zur Gründung des Klagenfurter Vereines entstanden ist.

Eng kooperiert der Verein auch mit der Gesellschaft Anthroposophischer Medizin Österreich (GAMÖ), sowie im Ernährungsbereich mit einzelnen biologisch dynamischen Landwirtschaftsbetrieben, sowie mit Arbeitskreisen zur Ernährungsforschung.

Weiteres gibt es enge Kooperationen mit der Akademie Zukunft Mensch, sowie der Rudolf Steiner Gesellschaft in Bad Reichenhall, die sich durch den Mathematiker, bekannten Buchautor und Vortragsspezialisten Axel Burkart in umfassender und besonderer Form der Wissensvermittlung –und -verbreitung in sämtlichen Bereichen der spirituellen Geisteswissenschaft sehr erfolgreich etabliert hat.

Zweck

Der Verein CG Carus Akademie bezweckt:

  • eine auf die Ganzheit des Menschen nach Leib, Seele und Geist orientierte Erwachsenen- und Persönlichkeitsbildung für die Allgemeinheit,
  • die spirituelle Erweiterung der Naturwissenschaftlichen Medizin (zB „Onkologie auf anthroposophischer Grundlage“)
  • die Förderung und Durchführung der Aus- und Weiterbildung von Menschen, die in medizinischen, psychosozialen, therapeutischen und pharmazeutischen Berufen tätig sind, im Sinne einer anthroposophisch erweiterten Heilkunst,
  • die Förderung und Durchführung von Arbeitskreisen für soziale Fragen aller Art,
  • die Unterstützung und Durchführung von geisteswissenschaftlicher Forschung,
  • die Unterstützung sozialer Härtefälle (insbesondere durch Not, Krankheit, höhere Gewalt verursacht) in welcher Art auch immer ohne jeglichen Rechtsanspruch für die Betroffenen, sofern die budgetären Mittel dies zulassen.